Seelsorge & Geistliche Betreuung

Seelsorge und geistliche Betreuung mit herzlichen Grüßen und Gottes Segen

 

Unsere Evangelische Kirchengemeinde und die Katholische Pfarre St. Remigius in Alt-Viersen haben es sich unter der Prämisse der Ökumene zur Aufgabe gemacht, Menschen in schwierigen Lebenssituationen im Rahmen der Seelsorge umfassend zu betreuen.

Die körperlichen und geistigen Kräfte unserer Bewohner/innen schwinden mit zunehmenden Alter und es kommt zu Beeinträchtigungen. Die Erinnerungen an zurückliegende Zeiten, vor allem an Erlebnisse aus der Kindheit, ist präsent, während Ereignisse der Gegenwart sehr schnell verblassen.

Das Ziel der Seelsorge liegt in der Vermittlung und Festigung des Glaubens an Gott in der dahin gleitenden Zeit. Die Gegenwart Gottes soll den Bewohnern/innen eine Hoffnung schenken, die über den Tod hinausgeht.

Diese Hoffnung verleiht Mut und Kraft, das unausweichliche Älterwerden anzunehmen, schwere Lebenserfahrungen zu verarbeiten und die erkennbaren eigenen Möglichkeiten zu nutzen.

In diesem Sinne erfahren unsere Bewohner/innen, insbesondere in persönlichen Krisen und bei Erkrankungen, Betreuung, Begleitung und Trost  durch die evangelischen Pfarrer Günter Bublitz und Hans Bretschneider sowie die evangelische Gemeindepädagogin Ina Terkatz, die katholische Gemeindereferentin Claudia Thivessen und Schwester Basildis.

An den Samstagnachmittagen finden im Andachtsraum die evangelischen Wochenschlussandachten sowie einmal monatlich ein Wortgottesdienst und eine katholische Heilige Messe statt. Vor den Hochfesten Ostern und Weihnachten werden im Foyer ökumenische Gottesdienste gefeiert.

Die zum Hospizteam gehörenden Ehrenamtlerinnen begleiten nach Maßgabe der individuellen Bedürfnisse mit Fürsorge und lindernder Hilfe die Bewohner/innen auf ihrem letzten Weg und stehen als Ansprechpartner/innen zur Verfügung. Die Sterbenden und ihre Nahestehenden sollen sich so lange wie möglich einbezogen fühlen in das aktive Hausleben.

Das gesamte seelsorgerische und betreuende Wohnen orientiert sich an dem Leitwort des von den Nationalsozialisten im Jahre 1944 ermordeten evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer: „Die Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie für andere da ist.“